Mit diesen 3 Schritten wird deine Community zum Selbstläufer

Communities werden immer beliebter. Vor allem im Online-Business erhofft man sich von ihnen kostenlose Reichweite, virale Inhalte und unkompliziertes Empfehlungsmarketing. Damit deine Community einen guten Start hinlegt und nachhaltig aktiv bleibt, solltest du die folgenden Schritte beachten.

1. Habe ein Ziel, das den Nerv deiner Zielgruppe trifft

Damit deine Community ein Selbstläufer wird, müssen ihre Mitglieder aus eigenem Interesse aktiv sein. Der Mehrwert, der für sie aus der Teilnahme in deiner Community herausspringt, muss für sie klar erkennbar sein. Versetze dich in die Lage deiner Zielgruppe und frage dich:

  • vor welchen Herausforderungen stehen sie?
  • Was wünschen sie sich?
  • Was erleben sie tagtäglich?

Tipp: In diesem Artikel beschreibe ich eine Methode, die dir hilft, deine Zielgruppe besser zu verstehen.

Wenn du davon ein klares Bild hast, frage dich, wozu genau diese Personen Mitglied in deiner Community werden sollten. Was haben sie davon? Die Antwort darauf solltest du kurz und knackig als Mission formuliert auf die Startseite deiner Community stellen.

Gerne unterstütze ich dich beim Entwurf deiner Community-Strategie. Lass uns in Kontakt kommen:

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2. Beziehe deine Mitglieder  in den Community-Aufbau mit ein

Power User

Wir Menschen sind beflügelt, wenn wir Teil von etwas Größerem sind, wenn wir gebraucht werden. Ermögliche deinen Mitgliedern dieses Gefühl, indem du sie von Anfang in den Aufbau deiner Community mit einbeziehst.

Erkenne die besonders engagierten und gut vernetzten Mitglieder und baue eine persönliche Beziehung zu ihnen auf. Nimm dir Zeit, um mit ihnen zu sprechen und sie als Menschen besser kennen zu lernen. Es klingt zu einfach, um wahr zu sein, aber genau das ist die Wertschätzung, die wirkt und die von vielen Community Manager*innen vernachlässigt wird. Diese Mitglieder heizen mit dir die Stimmung an und stärken dir den Rücken in Konfliktsituationen.

Tipp: Hier erkläre ich mehr zum Thema Power User, woran du sie erkennst und wie du sie motivierst.

3. Stärke die persönlichen Beziehungen

Beziehungen

Der größte Mehrwert von Communities besteht in den persönlichen Beziehungen, die die Mitglieder dort knüpfen. Zahlreiche Studien, wie unter anderem diese schon 80 Jahre währende Studie der Harvard University, haben mittlerweile belegt, dass Beziehungen zu anderen Menschen uns glücklich und gesund machen. Deswegen ist es wichtig, dass du deine Mitglieder auch untereinander vernetzt.

Etabliere kleine Rituale, bei denen deine Mitglieder sich besser kennen lernen können. Die regelmäßige Begrüßung der neuen Mitglieder kann so ein Ritual sein. Wenn möglich, trefft euch persönlich vor Ort oder per Videochat. Schaut gemeinsam einen Film, macht ein Quiz, besprecht ein Buch - was auch immer zu den Bedürfnissen und Interessen deiner Zielgruppe passt. Wenn du dir nicht sicher bist, was passen könnte, frag deine Power User.

Lass dir von mir beim Aufbau deiner Community unter die Arme  greifen und komme mit mir in Kontakt:

Erfolgsbeispiel: Die agrarheute Gruppe für Frauen in der Landwirtschaft

Im Podcast spreche ich mit Katharina Krenn (Redakteurin beim agarheute-Fachmagazin) darüber, wie sie mit der Gründung einer Facebook-Gruppe für Frauen in der Landwirtschaft einen Nerv getroffen hat. Katharina und ihre Kolleginnen haben beim Aufbau der Gruppe die oben genannten Schritte beachtet. Heute glänzt die Gruppe mit knapp 2500 Mitgliedern, regelmäßigen Mitglieder-Treffen (derzeit online) und einem nicht nachlassenden regen Austausch der Mitglieder.

Podcast mit Katharina Krenn

Höre das Interview mit Katharina hier an:

 

Egal, welche Tricks du anwendest, um deine Mitglieder aus der Reserve zu locken - wenn sie nicht von sich aus aktiv werden, musst du sie immer wieder animieren. Zum Selbstläufer wird deine Community nur, wenn du die Zeit investierst, um deine Mitglieder kennenzulernen und untereinander zu vernetzen. Es lohnt sich in jedem Fall, denn es macht ganz nebenbei auch noch jede Menge Spaß.

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